Drei Schritte zum Veganismus

By | 7. April 2016

Ich muss noch einmal drei Dinge festhalten, weil sie irgendwie noch nicht wirklich angekommen sind:

Drei Erkenntnisse

Drei Schritte zum Veganismus
1. Wir brauchen keine Tierprodukte.
Wir sind weder unsere Vorfahren, noch auf einer einsamen Insel. Wir haben ganz klar und einfach die Möglichkeit, Tiere von unserer Speisekarte zu streichen.

2. Es gibt viele Gründe, von denen jeder für sich ausreichend wäre, um den Fleischkonsum zu unterlassen
Wenn dir Tiere, Gesundheit und Ökonomie egal sind, und du lediglich die Umwelt schonen willst, so wäre das effizienteste, was du tun könntest, das Unterstützen der Tierindustrie zu unterlassen.
Wenn dir Tiere, Gesundheit und Umwelt egal sind, und du lediglich unser Zerstören der Wirtschaft in ärmeren Gegenden schlecht findest, dann solltest du unsere Fleischmüll Exporte nicht mehr unterstützen.
Wenn dir Tiere, Ökonomie und Umwelt egal sind, und du dich lediglich Gesund ernähren willst, dann wäre das ebenfalls eine ausreichende Motivation, Tierprodukte von deiner Speisekarte zu streichen.
Und wenn dir verdammt noch mal auch nur irgendetwas am Wohl der Tiere liegt, dann gibt es gar keinen Weg daran vorbei, mit dem eigenen Geld keine tierquälerischen Handlungen mehr zu fordern.

3. Doch, du könntest darauf verzichten!
Wir wissen beide, dass du es kannst. Also überspringe einfach die Ausreden, und tu es einfach.
Eine kleine Umgewöhnungsphase und danach wirst du es für eine der besten Entscheidungen deines Lebens halten, wie so ziemlich alle anderen Veganer auch, die vorher ebenfalls dachten, sie könnten es nicht.

Diese drei Schritte zum Veganismus sind Erkenntnisse, zu denen jeder Mensch kommen kann.
Wenn du sie erlangt hast, kannst du problemlos in das möglichst tierleidfreie Leben starten.
Es ist Zeit, die Ausreden einzustellen, und endlich die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

2 thoughts on “Drei Schritte zum Veganismus

  1. Selina

    Tiere sterben auch für veganes Essen. Unzählige „Schädlinge“, von dem kleinen Käfer über Wühlmäuse bis hin zu Rehen sterben beim und durch den Anbau von Gemüse/Getreide. Teilweise aufgrund von den Umständen (sie werden überfahren/gehechselt), teilweise durch aktive Bekämpfung. So oder so – für jede Karotte, in die ein Veganer beisst, sind Tiere gestorben. Nur halt nicht so prestigeträchige wie Kühe mit großen Augen oder rosa Ferkel.
    Aber tot ist tot.

    Es ist eine Wahrheit, der sich Veganer nicht stellen wollen: Jedes Lebewesen, das lebt, tut dies auch auf Kosten anderer. Dahinter steckt keine böse absicht, es ist schlicht und ergreifend nicht anders möglich.

    Mal abgesehen von dem bekannten Fakt, dass eine rein vegane Lebensweise aller Menschen nicht realisierbar ist. Stichwort Dünger. Stichwort Anbauflächen. Stichwort Ökonomie. usw.

    Es ist ehrenhaft und sinnvoll, den eigenen Konsum tierischer Produkte zu hinterfragen und deren Herkunft zu eruieren. Ihn zu verteufeln ist Quark und wird nie absolut korrekt sein.

    Darauf einen Salat, für den eine Wühlmausfamilie, eine Generation Schädlinge und eine Handvoll Regenwürmer gestorben sind. Wohl bekomms!

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  2. Conny

    Oje Selina,
    das tut ja schon ein bißchen weh :(

    1. es geht darum, das Leid zu verhindern, was vermeidbar ist – das geht leider nicht bis hin zu jedem Käfer
    2. Stichwort Anbauflächen: mach dich bitte mal schlau, was für Flächen für Tierfutter draufgehen, bzw. gerodet werden – Stichwort Regenwald.
    3. NUR ein vegane Lebensweise aller würde das Nahrungsproblem der Welt lösen.
    http://www.erkenne-den-zusammenhang.de
    3. Sinnlos rumstänkern ohne Hintergrundwissen ist einfach nur peinlich

    Reply

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